Aus der Praxis:
Abschluss einer Risikolebens-versicherung trotz Lebererkrankung
Eine Lebererkrankung kann den Abschluss einer Risikolebensversicherung deutlich erschweren, aber nicht unbedingt verhindern. Wie die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss in Abhängigkeit von der jeweiligen Lebererkrankung stehen, erfahren Sie in der folgenden Übersicht.

Wir sind auf „schwere Fälle“ spezialisiert
Im Falle einer Vorerkrankung kann es zu Antragsablehnungen kommen. Um das zu vermeiden, unterstützen wir Sie gern beim Versicherungsabschluss – vertrauensvoll und kompetent.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
Kontaktieren Sie mich gern:
Risikolebensversicherung trotz Lebererkrankung – geht das überhaupt?
Eine Lebererkrankung im Antrag anzugeben und trotzdem eine Risikolebensversicherung abzuschließen, erscheint vielen Betroffenen zunächst schwierig. Die Sorge vor einer Ablehnung ist verständlich – schließlich erfüllt die Leber wichtige Aufgaben im Stoffwechsel, bei der Entgiftung und bei der Bildung von Eiweißen und Gerinnungsfaktoren.
Dennoch bedeutet eine Lebererkrankung nicht automatisch, dass kein Versicherungsschutz möglich ist. Lebererkrankungen können sehr unterschiedlich verlaufen: Manche Befunde sind vorübergehend oder gut behandelbar, andere bestehen chronisch und können die Leberfunktion langfristig beeinträchtigen.
Ob eine Risikolebensversicherung zu normalen Bedingungen, mit einem Risikozuschlag, nach einer Zurückstellung oder aktuell nicht angeboten werden kann, entscheidet der Versicherer anhand des individuellen Gesamtrisikos. Deshalb sollte nicht allein die Diagnose betrachtet werden. Entscheidend ist vielmehr, wie ausgeprägt die Erkrankung ist, wie sie behandelt wird und ob bereits Folgeschäden vorliegen.
Wie entscheiden Versicherer bei einer Lebererkrankung?
Wenn Sie im Antrag angeben, dass Sie an einer Lebererkrankung leiden oder in der Vergangenheit behandelt wurden, prüft der Versicherer die Angaben im Rahmen der Gesundheitsprüfung. Je nach Diagnose und Verlauf kann zusätzlich ein spezieller Fragebogen zur Lebererkrankung erforderlich sein. Auch aktuelle Laborwerte, Arztberichte oder Befunde aus fachärztlichen Untersuchungen können eine Rolle spielen.Auf dieser Grundlage bewertet der Versicherer das individuelle Risiko. Je nach Ergebnis kann eine Risikolebensversicherung beispielsweise:
- zu normalen Bedingungen angeboten werden,
- mit einem Risikozuschlag auf den Beitrag zustande kommen,
- nach einer zeitlichen Zurückstellung erneut geprüft werden,
- oder nicht angenommen werden.
Eine Ablehnung bei einem Versicherer bedeutet dabei nicht automatisch, dass jeder andere Versicherer ebenfalls ablehnt. Die Risikoleitlinien und Bewertungsgrundlagen können sich unterscheiden. Gerade bei Vorerkrankungen ist es deshalb sinnvoll, die Möglichkeiten vor einer verbindlichen Antragstellung sorgfältig zu prüfen.
Wichtige Einflussfaktoren auf die Versicherbarkeit
Welche Unterlagen können bei einer Lebererkrankung wichtig sein?
Je nach Diagnose können Versicherer zusätzliche Unterlagen oder aktuelle Befunde anfordern. Hilfreich können insbesondere sein:
- aktuelle Laborwerte und Verlaufswerte,
- Arztberichte der Hausarztpraxis oder der Facharztpraxis,
- Befunde aus Ultraschall, FibroScan, MRT oder anderen bildgebenden Untersuchungen,
- Angaben zum Fibrose- oder Zirrhosegrad,
- Informationen zu früheren Krankenhausaufenthalten,
- Angaben zu Medikamenten und abgeschlossenen Therapien,
- Befunde zu Hepatitisviren oder Autoimmunmarkern,
- Nachweise über Nachsorgeuntersuchungen,
- Informationen zu Begleiterkrankungen und deren Behandlung.
Je vollständiger und nachvollziehbarer der Krankheitsverlauf dokumentiert ist, desto besser kann der Versicherer die individuelle Situation einordnen. Fehlende oder widersprüchliche Angaben können dagegen zu Rückfragen und Verzögerungen führen.
Umfassende Übersicht:
Versicherbarkeit je nach Lebererkrankung
Eine Lebererkrankung muss nicht automatisch das Ende des Wunsches nach einer finanziellen Absicherung bedeuten. Entscheidend ist, die gesundheitliche Situation realistisch und vollständig darzustellen und die Anfrage an Versicherer zu richten, deren Risikoprüfung zur jeweiligen Diagnose passt.
Wir unterstützen Sie dabei, die erforderlichen Angaben und Unterlagen zusammenzustellen und die Möglichkeiten einer anonymisierten Risikovoranfrage zu prüfen. So lässt sich zunächst besser einschätzen, ob eine Risikolebensversicherung zu normalen Bedingungen, mit einem Zuschlag oder nach weiteren medizinischen Informationen infrage kommt.
Eine verbindliche Entscheidung kann ausschließlich der jeweilige Versicherer nach seiner individuellen Prüfung treffen. Die nachfolgenden Krankheitsprofile sollen Ihnen deshalb vor allem helfen, die wichtigsten Unterschiede zwischen den einzelnen Lebererkrankungen und ihren Ausprägungen zu verstehen.
Lebererkrankungen
Versicherungsabschluss trotz Lebererkrankung: Dank professioneller Beratung prinzipiell möglich
Als Spezialisten für die Vermittlung von Risikolebensversicherungen trotz Vorerkrankungen können wir auf etliche Erfolgsfälle verweisen. Hier einige Beispiele direkt aus unserer täglichen Praxis:
Entscheidend für den erfolgreichen Abschluss einer Risikolebensversicherung bei Lebererkrankungen ist eine professionelle und vor allem vertrauensvolle Beratung sowie das richtige Vorgehen. Dieses gestaltet sich bei uns wie folgt:
Mehr zum genauen Ablauf der anonymisierten Voranfrage finden Sie hier:

Sprechen Sie uns gern an
Mit unserer anonymisierten Ausschreibung können wir Antragsablehnungen effektiv vermeiden – und in vielen Fällen auch bei einer Vorerkrankung die gewünschte Risikolebensversicherung vermitteln.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
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Langjährige Erfahrung für Ihre Absicherung
Wir finden Lösungen auch bei Vorerkrankungen
In unserer langjährigen Tätigkeit als spezialisierte Versicherungsmakler haben wir bereits viele Mandanten mit den unterschiedlichsten Vorerkrankungen betreut. Unser Vorgehen bei der Vermittlung einer Risikolebensversicherung ist darauf spezialisiert, eine Antragsablehnung und damit eine Eintragung in die Sonderwagsniskartei der Lebensversicherer zu vermeiden.
