Prüfen Sie Ihre Möglichkeiten
Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankungen
Eine Vorerkrankung bedeutet nicht automatisch, dass Sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr abschließen können. Ob und zu welchen Konditionen Versicherungsschutz möglich ist, hängt unter anderem von der Art der Erkrankung, dem Verlauf, der Behandlung, dem Zeitpunkt der letzten Beschwerden und den Gesundheitsfragen des jeweiligen Versicherers ab.
Dabei können Versicherer dieselbe Vorerkrankung unserer Erfahrung nach unterschiedlich beurteilen. Genau deshalb sollte bei relevanten Vorerkrankungen nicht vorschnell ein regulärer Antrag bei einem Versicherer gestellt werden.
Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankungen möglich?
Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen Ihre gesundheitliche Situation, bereiten die erforderlichen Angaben auf und können – wenn sinnvoll – bei verschiedenen Versicherern eine anonymisierte Risikovoranfrage durchführen.
So lässt sich häufig bereits vor einer Antragstellung herausfinden, welche Versicherer für Ihre persönliche Situation infrage kommen und mit welchen Konditionen zu rechnen ist.

Wir prüfen Ihre Versicherbarkeit
Unverbindlich und kostenfrei können Sie Ihre Versicherbarkeit bei uns prüfen lassen.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
Kontaktieren Sie mich gern:
Welche Vorerkrankungen können beim Abschluss einer BU relevant sein?
Grundsätzlich müssen die Gesundheitsfragen des jeweiligen Versicherers vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden. Dabei können beispielsweise Erkrankungen, Beschwerden, Untersuchungen oder Behandlungen aus folgenden Bereichen relevant sein:
Psyche
Psychische Erkrankungen und deren Behandlungen spielen bei der Risikoprüfung einer Berufsunfähigkeitsversicherung häufig eine wichtige Rolle.
Dazu gehören beispielsweise:
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Rücken und Bewegungsapparat
Auch Rücken-, Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden werden bei einem Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung genauer geprüft.
Beispiele sind:
Entscheidend kann dabei unter anderem sein, wie häufig Beschwerden aufgetreten sind, welche Diagnose gestellt wurde, ob Behandlungen durchgeführt wurden und ob aktuell Beschwerdefreiheit besteht.
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Stoffwechsel und innere Erkrankungen
Auch chronische oder längerfristig behandelte Erkrankungen bedeuten nicht zwangsläufig, dass eine BU nicht mehr möglich ist.
Hierzu gehören beispielsweise:
Welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Versicherbarkeit hat, lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten. Neben der Diagnose können beispielsweise aktuelle Werte, Medikamente, Krankheitsverlauf, Folgeerkrankungen und ärztliche Kontrolluntersuchungen eine Rolle spielen.
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Was passiert, wenn ich eine Vorerkrankung angebe?
Eine häufige Sorge lautet: „Wenn ich eine Vorerkrankung angebe, werde ich automatisch abgelehnt.“ Das ist so pauschal nicht richtig. Denn je nach gesundheitlicher Situation und Versicherer sind unterschiedliche Entscheidungen möglich, und zwar:
Warum verschiedene Versicherer zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen können
Ein wichtiger Punkt bei Vorerkrankungen: Versicherer bewerten gesundheitliche Risiken nicht zwingend identisch.
Versicherer unterscheiden sich beispielsweise hinsichtlich:
Deshalb kann es passieren, dass Versicherer A einen Antrag ablehnen würde, während Versicherer B Versicherungsschutz mit einem Zuschlag anbietet und Versicherer C unter bestimmten Voraussetzungen sogar eine normale Annahme ermöglicht.
Genau hier liegt unserer Erfahrung nach ein wesentlicher Vorteil einer sorgfältig vorbereiteten Risikovoranfrage.
Schnell erklärt:
Was ist eine anonyme Risikovoranfrage?
Bei einer anonymisierten Risikovoranfrage wird Ihre gesundheitliche Situation zunächst bei ausgewählten Versicherern zur Einschätzung vorgelegt, ohne direkt einen verbindlichen Versicherungsantrag zu stellen. Die Versicherer erhalten die für die Risikoprüfung erforderlichen Angaben, jedoch keine unmittelbar personenbezogenen Daten wie Name oder Anschrift.
Auf Grundlage der übermittelten Informationen können die Versicherer eine erste Einschätzung abgeben, beispielsweise:
Anschließend können die Ergebnisse miteinander verglichen werden. Nicht jeder Versicherer nimmt denselben Zuschlag, nicht jeder Versicherer formuliert einen Leistungsausschluss gleich. Erst danach wird entschieden, ob und bei welchem Versicherer ein regulärer Antrag sinnvoll ist.
Warum sollte ich nicht einfach mehrere BU-Anträge stellen?
Wer Vorerkrankungen hat, sollte nicht nach dem Prinzip vorgehen: „Ich stelle einfach bei fünf Versicherern einen Antrag und schaue, wer mich nimmt.“ Ein regulärer Antrag ist etwas anderes als eine unverbindliche Risikovoranfrage.
Sollte ein Antrag abgelehnt oder nur gegen Erschwernis angenommen werden, kann dies zu einem Eintrag in der Sonderwagnisdatei der Versicherer führen. Ebenso ist bei einem Antrag bei einem anderen Versicherer in der Regel eine Angabe zu einem abgelehnten Antrag oder nur zu erschwerten Bedingungen angenommenen Antrag anzugeben. Dies kann auch für manchen gewünschten Versicherungsschutz zu einem KO-Kriterium werden.
Deshalb ist es häufig sinnvoller, die gesundheitliche Situation zunächst strukturiert aufzubereiten und die Versicherbarkeit vor einer regulären Antragstellung zu prüfen – wie wir es anbieten.
Gesundheitsfragen richtig beantworten
Die Gesundheitsfragen gehören zu den wichtigsten Punkten beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie sollten vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden.
Das Problem: Nicht jeder Versicherte weiß noch genau, wegen welcher Diagnose er vor einigen Jahren beim Arzt war oder welche Diagnose ein Arzt gegenüber der Krankenkasse abgerechnet hat. Deshalb kann es – abhängig von der persönlichen Situation – sinnvoll sein, vor Abschluss einer BU die eigene Gesundheitshistorie aufzuarbeiten.
Dazu können beispielsweise gehören:
Dabei gilt allerdings nicht automatisch: „Je mehr Unterlagen, desto besser.“ Entscheidend ist, die Gesundheitsfragen des jeweiligen Versicherers korrekt zu beantworten und erforderliche Informationen verständlich aufzubereiten. Wir filtern die Daten entsprechend.
Diagnose in der Patientenquittung – aber ich war gar nicht krank?
Auch das erleben wir in der Beratungspraxis. In Unterlagen können Diagnosen auftauchen, an die sich Versicherte nicht erinnern oder die möglicherweise lediglich als Verdachts-, Abrechnungs- oder Ausschlussdiagnose dokumentiert wurden.
Solche Einträge sollten nicht einfach ignoriert werden. Stattdessen sollte zunächst geklärt werden:
Je nach Situation kann eine ärztliche Stellungnahme helfen, den tatsächlichen Sachverhalt für die Risikoprüfung nachvollziehbar darzustellen oder zu korrigieren.
Vielfach bewährt:
So gehen wir bei einer BU mit Vorerkrankungen vor
Unser Vorgehen anhand realer Beispiele:
Beispiele aus unserer Beratungspraxis
Vorerkrankungen sind sehr individuell. Deshalb helfen reale Fälle häufig mehr als pauschale Aussagen. Hier zwei Beispiele dazu aus unserer täglichen Praxis:
Assistenzärztin mit Skoliose und Wirbelsäulenbeschwerden
Eine 26-jährige Assistenzärztin wollte eine Berufsunfähigkeitsrente von 2.000 Euro absichern. Aufgrund einer Skoliose und weiterer gesundheitlicher Angaben musste die Versicherbarkeit genauer geprüft werden.
Datenanalystin mit Asthma und Schilddrüsenunterfunktion
Bei einer 27-jährigen Junior-Datenanalystin bestanden unter anderem Asthma und eine Schilddrüsenunterfunktion. Gewünscht war eine Berufsunfähigkeitsabsicherung bis zum 67. Lebensjahr.
Ihr Fall ist anders?
Genau das ist bei Vorerkrankungen meistens der Fall. Zwei Menschen mit derselben Diagnose können aufgrund des Krankheitsverlaufs, der Behandlung, des Berufs und weiterer Faktoren völlig unterschiedlich beurteilt werden.
Deshalb prüfen wir Ihre Situation individuell und geben Empfehlungen, auf welche Weise Sie zu der für Sie besten BU-Absicherung gelangen können.
Wann lohnt sich eine Prüfung der persönliche Situation besonders?
Eine individuelle Prüfung ist insbesondere sinnvoll, wenn Sie beispielsweise:
FAQ:
Häufig gestellte Fragen & Antworten zur BU-Versicherung
Sie haben Vorerkrankungen und möchten Ihre BU-Möglichkeiten prüfen?
Statt vorschnell einen Antrag zu stellen, können wir zunächst gemeinsam Ihre Ausgangssituation betrachten. Für eine erste Einschätzung benötigen wir nur folgende Angaben:

Gern prüfe ich Ihre BU-Möglichkeiten.
Wir bevorzugen eine persönliche Beratung anstelle eines automatischen Online-Abschlusses. Dabei werden Ihre Angaben nicht an Versicherer weitergeleitet. Wir betrachten zunächst gemeinsam Ihre Situation und besprechen daraufhin das weitere Vorgehen.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
