Prinzipiell möglich:
Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen trotz Depression
Psychische Erkrankungen sind einer der häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit. Daher stellt sich oft die Frage, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit Depression überhaupt möglich ist und was es beim Abschluss zu beachten gibt.

Wir sind auf „schwere Fälle“ spezialisiert
Im Falle einer Vorerkrankung kann es zu Antragsablehnungen kommen. Um das zu vermeiden, unterstützen wir Sie gern beim Versicherungsabschluss – vertrauensvoll und kompetent.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
Kontaktieren Sie mich gern:
Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Depression: Ist das möglich?
Ja, eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Depression kann möglich sein. Es gibt jedoch keine pauschale Zusage und keine einheitliche Regel für alle Versicherer.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung soll das Einkommen absichern, wenn die versicherte Person ihren zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen voraussichtlich dauerhaft oder für einen vertraglich festgelegten Zeitraum nicht mehr ausreichend ausüben kann. Dabei können sowohl körperliche als auch psychische Erkrankungen berücksichtigt werden.
Eine Depression ist deshalb nicht automatisch ein Ausschlussgrund. Versicherer prüfen aber, wie wahrscheinlich es ist, dass die Erkrankung erneut auftritt oder die berufliche Leistungsfähigkeit längerfristig beeinträchtigt. Je stabiler und besser dokumentiert der Gesundheitsverlauf ist, desto besser kann der Einzelfall eingeordnet werden.
Wichtig: „Depression“ ist kein einheitliches Versicherungsrisiko. Eine einmalige, länger zurückliegende depressive Episode ohne weitere Beschwerden wird anders bewertet als wiederkehrende Episoden mit längeren Arbeitsunfähigkeitszeiten, stationären Behandlungen oder mehreren psychischen Diagnosen.
Achtung: Depression niemals verschweigen
Die Gesundheitsfragen im Antrag müssen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden. Das gilt auch dann, wenn die Depression bereits lange zurückliegt, die Behandlung erfolgreich war oder aktuell keine Beschwerden bestehen. Daher ist im Antrag genau zu prüfen, ob im abgefragten Zeitraum ein Depression und/oder deren Behandlung vorhanden war. Unvollständige oder falsche Angaben können später erhebliche Folgen haben – unter anderem für die Leistung im Leistungsfall.
Wie bewerten Versicherer eine Depression?
Bei der Risikoprüfung betrachten Versicherer nicht nur die Diagnose, sondern den gesamten Verlauf. Die Gesundheitsprüfung soll zeigen, wie stabil die Situation ist und wie hoch das Risiko einer erneuten Einschränkung der beruflichen Leistungsfähigkeit eingeschätzt wird.
Welche Entscheidungen der Versicherer sind möglich?
Je nach Ergebnis der Risikoprüfung kommen verschiedene Entscheidungen infrage:
Eine Entscheidung eines Versicherers ist nicht automatisch eine Entscheidung aller anderen Anbieter. Versicherer arbeiten mit unterschiedlichen Annahmerichtlinien und bewerten Gesundheitsangaben teilweise unterschiedlich.
Warum eine anonyme Risikovoranfrage wichtig ist
Bei einer anonymen Risikovoranfrage werden die relevanten Gesundheitsangaben zunächst ohne persönliche Identifikationsdaten an ausgewählte Versicherer übermittelt. So kann vorab geklärt werden, ob und zu welchen Bedingungen eine Berufsunfähigkeitsversicherung grundsätzlich infrage kommt.
Das hat mehrere Vorteile:
Eine Risikovoranfrage ist jedoch keine verbindliche Zusage. Verbindlich wird die Entscheidung erst im Rahmen des jeweiligen Antrags- und Prüfprozesses. Außerdem müssen die Angaben auch in einer Voranfrage vollständig und korrekt sein.
Welche Angaben und Unterlagen benötigt werden
Je genauer der Gesundheitsverlauf dargestellt wird, desto besser kann die Anfrage bearbeitet werden. Je nach Fall können insbesondere folgende Informationen relevant sein:
Hilfreich kann es sein, vorab die eigenen Arzt- und Krankenkassenunterlagen zu prüfen. Dabei sollte nicht nur auf die Diagnose „Depression“ geachtet werden. Auch weitere Einträge, Behandlungen oder Arbeitsunfähigkeitszeiten können für die Gesundheitsfragen relevant sein.
Die Unterlagen sollten nicht eigenständig „bereinigt“ oder beschönigt werden. Ziel ist eine klare, nachvollziehbare und wahrheitsgemäße Darstellung des tatsächlichen Verlaufs.
Typische Ausgangslagen bei Depression
Die folgenden Beispiele dienen nur der ersten Orientierung. Eine verbindliche Einschätzung ist erst möglich, wenn der konkrete Gesundheitsverlauf und die gewünschte Absicherung bekannt sind.
Fazit: Eine Depression schließt eine BU nicht automatisch aus
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Depression ist grundsätzlich möglich. Ob ein Abschluss gelingt und zu welchen Bedingungen, hängt jedoch immer vom individuellen Gesundheits- und Berufsbild sowie von der Annahmepolitik des jeweiligen Versicherers ab.
Besonders wichtig sind:
Eine Depression ist kein Grund, den Wunsch nach einer Absicherung vorschnell aufzugeben. Mit einer strukturierten Vorbereitung und einer passenden Auswahl von Versicherern lässt sich die individuelle Situation häufig besser einschätzen. Wir prüfen dabei auch ob ggf. Angaben aufgrund der Beschränkung der Abfragezeiträume mancher Versicherer nicht gemacht werden müssen. Hier gibt es Versicherer, die nur die letzten 3 Jahre nach ambulant behandelten psychischen Erkrankungen fragen. Bei manchen Sonderaktionen ist dieser Zeitraum sogar auf 2 Jahre begrenzt.

Sprechen Sie uns gern an
Mit unserer anonymisierten Ausschreibung können wir Antragsablehnungen effektiv vermeiden – und in vielen Fällen auch bei einer Vorerkrankung die gewünschte Berufsunfähigkeitsversicherung vermitteln.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
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FAQ:
Häufige Fragen zur BU bei Depression
Langjährige Erfahrung für Ihre Absicherung
Wir finden Lösungen auch bei Vorerkrankungen
Unsere Erfahrung zeigt, dass auch bei Vorerkrankungen eine Berufsunfähigkeitsversicherung möglich ist. Wir prüfen individuell die Optionen, vergleichen Angebote und begleiten Sie professionell beim Abschluss. Nutzen Sie unsere kostenfreie Beratung, um auch in schwierigen Fällen die bestmögliche Absicherung zu erhalten.
