Aus der Praxis:
Risikolebensversicherung trotz Spontandissektion der RIVA
Die 45‑jährige Kundin Frau Mi. arbeitet als Referentin in der Lehrerfortbildung und suchte eine Absicherung für eine laufende Immobilienfinanzierung. Gesundheitlich ist sie grundsätzlich gut aufgestellt – allerdings mit einer entscheidenden Vorerkrankung: Vor rund einem Jahr erlitt sie eine Spontandissektion der RIVA, also der Ramus interventricularis anterior, einem der wichtigsten Herzkranzgefäße. Diese seltene, aber ernstzunehmende Gefäßerkrankung führte dazu, dass klassische Risikolebensversicherer äußerst zurückhaltend reagierten.
In diesem Praxisfall zeigen wir, warum eine Annahme nicht möglich war und wie dennoch eine passende Lösung gefunden wurde.

Wir sind auf „schwere Fälle“ spezialisiert
Im Falle einer Vorerkrankung kann es zu Antragsablehnungen kommen. Um das zu vermeiden, unterstützen wir Sie gern beim Versicherungsabschluss – vertrauensvoll und kompetent.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
Kontaktieren Sie mich gern:
Erschwerter Abschluss einer Risikolebensversicherung bei 45-jähriger Referentin mit Spontandissektion der RIVA
Die Kundin wollte ihre Finanzierung für eine selbstgenutzte Immobilie absichern. Aufgrund ihres Alters, Nichtraucherstatus und beruflichen Hintergrunds wäre eine Annahme normalerweise problemlos möglich gewesen – wäre da nicht die Herzerkrankung im Vorjahr gewesen.
Eine Spontandissektion der RIVA (SCAD – Spontaneous Coronary Artery Dissection) ist eine seltene Form des Herzinfarkts, bei der sich die Gefäßwand eines Herzkranzgefäßes spontan einreißt. Besonders betroffen sind häufig Frauen zwischen 30 und 50 Jahren, oft ohne klassische Risikofaktoren.
Typische Merkmale:
Für Versicherer ist SCAD ein Hochrisikofaktor, da Rückfälle nicht sicher vorhersehbar sind und die medizinische Datenlage begrenzt ist. Selbst bei vollständiger Stabilisierung reagieren viele Gesellschaften mit Ablehnung.
Vorsicht: Herzerkrankungen nie verschweigen
Herzinfarkte, Gefäßdissektionen oder Stentversorgungen müssen bei einer Risikolebensversicherung immer vollständig angegeben werden. Unvollständige Angaben können zur Leistungsverweigerung im Todesfall führen. Gerade bei seltenen Herzerkrankungen prüfen Versicherer besonders streng.
Exkurs:
Warum SCAD für Versicherer ein Sonderrisiko ist
Spontane Koronardissektionen gelten als untypische Herzereignisse, die nicht durch klassische Risikofaktoren erklärbar sind. Versicherer bewerten insbesondere:
Da die Kundin erst ein Jahr nach dem Ereignis anfragte, war die Risikobewertung für Versicherer besonders restriktiv.
Versicherungsabschluss trotz SCAD dank professioneller Beratung möglich
Nach einem ausführlichen Gespräch über mögliche Wege – inklusive der Option, anonymisierte Voranfragen zu stellen – entschied sich die Kundin bewusst für eine Absicherung ohne Gesundheitsprüfung. Damit konnte sie trotz der Vorerkrankung eine verlässliche Absicherung für ihre Finanzierung erhalten.
Vertragsdetails
Diese Lösung bietet einen soliden Schutz, ohne dass Gesundheitsdaten offengelegt werden müssen – ideal für Fälle, in denen klassische Versicherer nicht bereit sind, ein Risiko zu übernehmen.

Sprechen Sie uns gern an
Mit unserer anonymisierten Ausschreibung können wir Antragsablehnungen effektiv vermeiden – und in vielen Fällen auch bei einer Vorerkrankung die gewünschte Risikolebensversicherung vermitteln.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
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Langjährige Erfahrung für Ihre Absicherung
Wir finden Lösungen auch bei Vorerkrankungen
In unserer langjährigen Tätigkeit als spezialisierte Versicherungsmakler haben wir bereits viele Mandanten mit den unterschiedlichsten Vorerkrankungen betreut. Unser Vorgehen bei der Vermittlung einer Risikolebensversicherung ist darauf spezialisiert, eine Antragsablehnung und damit eine Eintragung in die Sonderwagsniskartei der Lebensversicherer zu vermeiden.
