Aus der Praxis:
Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit Typ-2-Diabetes
Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) kann bei Vorerkrankungen wie Diabetes eine besondere Herausforderung darstellen. Im Fall von Frau H. bestanden sowohl gesundheitliche Risiken als auch die Sorge, von Versicherern abgelehnt zu werden. Eine sorgfältige Prüfung und professionelle Unterstützung waren daher entscheidend, um den gewünschten Versicherungsschutz dennoch zu erhalten.

Wir sind auf „schwere Fälle“ spezialisiert
Im Falle einer Vorerkrankung kann es zu Antragsablehnungen kommen. Um das zu vermeiden, unterstützen wir Sie gern beim Versicherungsabschluss – vertrauensvoll und kompetent.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
Kontaktieren Sie mich gern:
Erschwerter Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung bei 38-jähriger Anwältin wegen Typ-2-Diabetes
Frau H. ist 38 Jahre alt, arbeitet als Anwältin und lebt allein. Vor einigen Jahren wurde bei ihr Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Zuvor hatte sie über einen längeren Zeitraum ein relativ hohes Körpergewicht, hat aber in den letzten zwei Jahren verstärkt Sport getrieben und ihre Ernährung verbessert. Die Diabetes-Erkrankung wird medikamentös mit blutzuckersenkenden Tabletten behandelt.
Frau H. möchte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, um ihr Einkommen im Falle einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit abzusichern. Aufgrund ihrer Erkrankung besteht das Risiko, dass Versicherer den Antrag ablehnen oder einen Risikozuschlag erheben. Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Übergewicht können die Situation zusätzlich verschärfen. Frau H. ist sich zudem bewusst, dass eine frühere Ablehnung bei einem anderen Versicherer im Hinweis- und Informationssystem der deutschen Versicherungswirtschaft (HIS) gespeichert wird und die Chancen auf einen späteren Abschluss weiter verringern kann.
Aus diesem Grund entschloss sie sich, professionelle Unterstützung beim Abschluss ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch zu nehmen, um eine optimale Lösung zu finden.
Vorsicht: Typ-2-Diabetes – nie verschweigen
Es ist essenziell, alle Angaben zur Diabetes-Erkrankung vollständig und korrekt zu machen. Jede Verschleierung kann dazu führen, dass der Versicherer Leistungen teilweise oder vollständig verweigert. Zudem wird eine Ablehnung im HIS gespeichert, was spätere Anträge erschweren kann. Ehrlichkeit ist daher nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern entscheidend für die Wirksamkeit des Versicherungsschutzes.
Typ-2-Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Ursache ist meist eine Insulinresistenz kombiniert mit einer relativen Insulinunterproduktion. Langfristig können Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenprobleme, Nervenschäden oder Augenleiden auftreten.
Für Versicherer stellt Typ-2-Diabetes ein Risiko dar, da diese Folgeerkrankungen die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit erhöhen können. Außerdem steigt das Risiko einer BU im Alter, weshalb Versicherer häufig Risikozuschläge oder Einschränkungen festlegen.
Versicherungsabschluss trotz Diabetes dank professioneller Beratung möglich
Um den Abschluss für Frau H. zu ermöglichen, wurde zunächst eine anonymisierte Voranfrage bei verschiedenen Versicherern durchgeführt. Dazu musste sie einen detaillierten Fragebogen ausfüllen und Laborberichte, Atteste sowie Befunde beilegen.
Typische Angaben im Fragebogen:
| Frage | Angabe |
|---|---|
| Diagnosezeitpunkt Diabetes | Datum |
| Ärztliche Behandlung | Name, Anschrift, Zeitraum |
| Letzter Arztbesuch | Datum |
| Behandlungsmethode | Tabletten, Insulin, Diät |
| Urinwerte (Eiweiß, Zucker, Keton) | ja/nein/unbekannt |
| Unterzucker- oder Schockzustände | ja/nein, Datum |
| Laborwerte | Nüchternblutzucker, HbA1c, Cholesterin, Triglyceride etc. |
| Rauchen | ja/nein, Stückzahl |
| Einschränkungen bei der Berufsausübung | ja/nein, Beschreibung |
Die Unterlagen wurden anonymisiert an mehrere Versicherer übermittelt. Einige lehnten den Antrag ab, andere unterbreiteten konkrete Angebote. Zusammen mit Frau H. wurden die Angebote verglichen, und das bestmögliche Angebot gewählt. Letztlich wurde ein Risikozuschlag akzeptiert, der jedoch im vertretbaren Rahmen lag.
Durch die professionelle Vorgehensweise konnte Frau H. den gewünschten Versicherungsschutz trotz Diabetes erfolgreich abschließen.

Sprechen Sie uns gern an
Mit unserer anonymisierten Ausschreibung können wir Antragsablehnungen effektiv vermeiden – und in vielen Fällen auch bei einer Vorerkrankung die gewünschte Berufsunfähigkeitsversicherung vermitteln.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
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Langjährige Erfahrung für Ihre Absicherung
Wir finden Lösungen auch bei Vorerkrankungen
Unsere Erfahrung zeigt, dass auch bei Vorerkrankungen eine Berufsunfähigkeitsversicherung möglich ist. Wir prüfen individuell die Optionen, vergleichen Angebote und begleiten Sie professionell beim Abschluss. Nutzen Sie unsere kostenfreie Beratung, um auch in schwierigen Fällen die bestmögliche Absicherung zu erhalten.
