Aus der Praxis:
Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit Typ-2-Diabetes

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeits­versicherung (BU) kann bei Vorerkrankungen wie Diabetes eine besondere Herausforderung darstellen. Im Fall von Frau H. bestanden sowohl gesundheitliche Risiken als auch die Sorge, von Versicherern abgelehnt zu werden. Eine sorgfältige Prüfung und professionelle Unterstützung waren daher entscheidend, um den gewünschten Versicherungsschutz dennoch zu erhalten.

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Erschwerter Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung bei 38-jähriger Anwältin wegen Typ-2-Diabetes

Frau H. ist 38 Jahre alt, arbeitet als Anwältin und lebt allein. Vor einigen Jahren wurde bei ihr Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Zuvor hatte sie über einen längeren Zeitraum ein relativ hohes Körpergewicht, hat aber in den letzten zwei Jahren verstärkt Sport getrieben und ihre Ernährung verbessert. Die Diabetes-Erkrankung wird medikamentös mit blutzuckersenkenden Tabletten behandelt.

Frau H. möchte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, um ihr Einkommen im Falle einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit abzusichern. Aufgrund ihrer Erkrankung besteht das Risiko, dass Versicherer den Antrag ablehnen oder einen Risikozuschlag erheben. Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Übergewicht können die Situation zusätzlich verschärfen. Frau H. ist sich zudem bewusst, dass eine frühere Ablehnung bei einem anderen Versicherer im Hinweis- und Informationssystem der deutschen Versicherungswirtschaft (HIS) gespeichert wird und die Chancen auf einen späteren Abschluss weiter verringern kann.

Aus diesem Grund entschloss sie sich, professionelle Unterstützung beim Abschluss ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch zu nehmen, um eine optimale Lösung zu finden.

Typ-2-Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Ursache ist meist eine Insulinresistenz kombiniert mit einer relativen Insulinunterproduktion. Langfristig können Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenprobleme, Nervenschäden oder Augenleiden auftreten.

Für Versicherer stellt Typ-2-Diabetes ein Risiko dar, da diese Folgeerkrankungen die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit erhöhen können. Außerdem steigt das Risiko einer BU im Alter, weshalb Versicherer häufig Risikozuschläge oder Einschränkungen festlegen.

Versicherungsabschluss trotz Diabetes dank professioneller Beratung möglich

Um den Abschluss für Frau H. zu ermöglichen, wurde zunächst eine anonymisierte Voranfrage bei verschiedenen Versicherern durchgeführt. Dazu musste sie einen detaillierten Fragebogen ausfüllen und Laborberichte, Atteste sowie Befunde beilegen.

Typische Angaben im Fragebogen:

FrageAngabe
Diagnosezeitpunkt DiabetesDatum
Ärztliche BehandlungName, Anschrift, Zeitraum
Letzter ArztbesuchDatum
BehandlungsmethodeTabletten, Insulin, Diät
Urinwerte (Eiweiß, Zucker, Keton)ja/nein/unbekannt
Unterzucker- oder Schockzuständeja/nein, Datum
LaborwerteNüchternblutzucker, HbA1c, Cholesterin, Triglyceride etc.
Rauchenja/nein, Stückzahl
Einschränkungen bei der Berufsausübungja/nein, Beschreibung

Die Unterlagen wurden anonymisiert an mehrere Versicherer übermittelt. Einige lehnten den Antrag ab, andere unterbreiteten konkrete Angebote. Zusammen mit Frau H. wurden die Angebote verglichen, und das bestmögliche Angebot gewählt. Letztlich wurde ein Risikozuschlag akzeptiert, der jedoch im vertretbaren Rahmen lag.

Durch die professionelle Vorgehensweise konnte Frau H. den gewünschten Versicherungsschutz trotz Diabetes erfolgreich abschließen.

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Wir finden Lösungen auch bei Vorerkrankungen

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