Rollstühle versichern
für Menschen mit Behinderung

Ob als Fortbewegungsmittel zum Einkaufen, für Arzttermine oder Familienbesuche: Rollstühle sind für körperlich eingeschränkte Menschen ein unverzichtbares Hilfsmittel. Sie erhalten Selbstbestimmtheit, Unabhängigkeit sowie Flexibilität und sind einfach Handhabung. Wir erklären Ihnen, was Sie über eine passende Versicherung für Rollstühle wissen müssen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Manuell betriebene Rollstühle sind in der Regel über die private Haftpflichtversicherung abgesichert.
  • Motorbetriebene Rollstühle, die eine maximale Geschwindigkeit von 6 km/h überschreiten, müssen per Kfz-Haftpflichtversicherung abgesichert werden.
  • Um den Rollstuhl selbst vor Schäden zu schützen, kann zusätzlich eine Kasko-Versicherung abgeschlossen werden.

Rollstühle versichern: Manuell oder motorbetrieben?

Manuell betriebene Rollstühle (auch Krankenfahrstühle genannt) sind in der Regel durch die private Haftpflichtversicherung abgesichert oder alternativ durch die Privat-Haftpflichtversicherung der Schutzbefohlenen wie den Eltern. Ebenfalls möglich ist, dass manuell betriebene Rollstühle im Rahmen einer Gruppen-Privat-Haftpflichtversicherung eines Wohnheims (oder eines sonstigen Trägers) abgesichert werden.

Im Gegensatz dazu müssen motorbetriebene Rollstühle per Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung abgesichert werden, sofern diese eine maximale Geschwindigkeit von 6 km/h überschreiten. Eine amtliche Zulassung ist jedoch nicht erforderlich.

Kasko-Versicherung für Rollstühle

Nicht vergessen werden sollte die Frage, auf welche Art und Weise der Rollstuhl selbst gegen Schäden versichert werden kann. So kann es durch mutwillige Zerstörung Dritter, aber auch durch das fahrlässige Verhalten des Nutzers zu Schädigungen am Rollstuhl kommen. Zum Schutz vor den Schadenssummen werden spezielle Kasko-Versicherungen für Rollstühle angeboten.