Aus der Praxis:
Abschluss einer Risikolebensversicherung mit Tuberkulose

Frau N., 25 Jahre alt, hatte vor wenigen Jahren eine Tuberkulose-Erkrankung nach einer Indienreise durchgemacht. Obwohl die Behandlung erfolgreich war, galt ihre Vorerkrankung als potenzielles Risiko für Versicherer. Ein Standardantrag hätte leicht zu einer Ablehnung führen können – daher war ein durchdachtes Vorgehen zwingend erforderlich.

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Erschwerter Abschluss einer Risikolebensversicherung bei 25-jähriger Ingenieurin wegen Tuberkulose

Frau N. steht am Beginn ihres Berufslebens als Ingenieurin. Gemeinsam mit ihrem Partner plant sie die Heirat und in naher Zukunft eine Familie zu gründen. Um die finanzielle Sicherheit ihrer Angehörigen zu gewährleisten, wollte sie eine Risikolebensversicherung abschließen. Insbesondere im Hinblick auf künftige Kredite für Eigenheim oder Selbstständigkeit war eine Absicherung für beide Partner von großer Bedeutung.

Die größte Hürde: Vor zwei Jahren hatte Frau N. während einer Indienreise eine Tuberkulose-Erkrankung erlitten. Nach anhaltendem Husten, Fieber und deutlichem Kräfteverlust suchte sie mehrere Ärzte auf, bis die Diagnose gestellt wurde. Glücklicherweise konnte die Krankheit mit einer mehrmonatigen Antibiotikatherapie erfolgreich behandelt werden. Die Nachkontrollen bestätigten die vollständige Ausheilung. Dennoch war Frau N. bewusst, dass die Angabe dieser Erkrankung im Versicherungsantrag zu Problemen führen könnte.

Für sie stand fest, die Erkrankung nicht zu verschweigen – sowohl aus rechtlichen Gründen als auch, um ihre Absicherung auf ein stabiles Fundament zu stellen. Deshalb wandte sie sich an uns, um professionelle Unterstützung bei der Antragstellung und im Umgang mit den Versicherern zu erhalten.

Exkurs:
Exkurs: Tuberkulose – und warum sie für Versicherer ein Risiko darstellen kann

Tuberkulose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die vor allem die Lunge betrifft und über Tröpfcheninfektion übertragen wird. Zwar ist die Erkrankung in Deutschland selten geworden, dennoch gilt sie als ernstzunehmend, da ein chronischer Verlauf oder Resistenzen gegen Antibiotika möglich sind. Versicherer stufen diese Risiken entsprechend hoch ein, da Rückfälle oder Spätfolgen in seltenen Fällen nicht ausgeschlossen werden können.

Versicherungsabschluss trotz Tuberkulose dank professioneller Beratung möglich

Um Frau N. erfolgreich abzusichern, wurden folgende Schritte unternommen:

  • Unterlagen sammeln: Ärztliche Befunde, Therapieberichte und Kontrolluntersuchungen wurden zusammengetragen.
  • Anonymisierte Ausschreibung: Die Daten wurden anonymisiert und an verschiedene Versicherer geschickt, um unverbindliche Rückmeldungen über mögliche Versicherungsangebote zu erhalten. Dieses Vorgehen verhindert, dass eine direkte Ablehnung zu einem Eintrag in die Sonderwagniskartei führt.
  • Rückmeldungen & Angebotsvergleich: Die eingegangenen Angebote wurden gemeinsam mit Frau N. geprüft, unter Berücksichtigung individueller Bedingungen, Risikozuschläge und möglicher Leistungen.
  • Abschluss: Nach umfassender Beratung entschied sich Frau N. für das für sie passende Angebot, das sowohl in Bezug auf Konditionen als auch auf Leistungen überzeugte.

Durch die professionelle Begleitung konnte Frau N. die Risikolebensversicherung trotz ihrer früheren Tuberkulose erfolgreich abschließen.

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Langjährige Erfahrung für Ihre Absicherung
Wir finden Lösungen auch bei Vorerkrankungen

In unserer langjährigen Tätigkeit als spezialisierte Versicherungsmakler haben wir bereits viele Mandanten mit den unterschiedlichsten Vorerkrankungen betreut. Unser Vorgehen bei der Vermittlung einer Risikolebensversicherung ist darauf spezialisiert, eine Antragsablehnung und damit eine Eintragung in die Sonderwagsniskartei der Lebensversicherer zu vermeiden.