Aus der Praxis:
Abschluss einer Risikolebensversicherung mit Schrumpfniere
Herr N., 35 Jahre alt und selbstständiger Handwerker, lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in den eigenen vier Wänden. Aufgrund einer durch Diabetes verursachten Schrumpfniere ist sein Gesundheitszustand risikobehaftet, was die Suche nach einer Risikolebensversicherung erschwert. Dennoch wollte er seine Familie finanziell absichern – und fand mit unserer Hilfe eine passende Lösung.

Wir sind auf „schwere Fälle“ spezialisiert
Im Falle einer Vorerkrankung kann es zu Antragsablehnungen kommen. Um das zu vermeiden, unterstützen wir Sie gern beim Versicherungsabschluss – vertrauensvoll und kompetent.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
Kontaktieren Sie mich gern:
Erschwerter Abschluss einer Risikolebensversicherung bei 35-jährigem Handwerker wegen Schrumpfniere
Herr N. ist seit Jahren als Handwerker selbstständig tätig und hat sich eine stabile Existenz aufgebaut. Gemeinsam mit seiner Frau hat er vor neun Jahren ein Eigenheim erworben, das sie mit Solarmodulen ausgestattet haben. Zur Finanzierung wurde ein erheblicher Kredit aufgenommen, dessen Rückzahlung langfristig gesichert sein muss. Das Wohl seiner Familie steht für Herrn N. an oberster Stelle, insbesondere mit Blick auf seine Frau und die zwei gemeinsamen Kinder.
Gesundheitlich jedoch brachte seine Vorgeschichte erhebliche Herausforderungen mit sich. Aufgrund eines Diabetes mellitus entwickelte sich bei ihm eine Schrumpfniere. Diese Niere hat ihre Funktion vollständig verloren. Glücklicherweise übernimmt die zweite Niere derzeit die lebenswichtige Aufgabe der Blutfiltration. Doch die Gefahr bleibt bestehen: Sollte auch die zweite Niere geschädigt werden, wären Dialyse oder gar eine Transplantation notwendig.
Diese Ausgangslage verdeutlichte Herrn N. die Dringlichkeit einer Absicherung. Sollte ihm gesundheitlich etwas zustoßen, müsste seine Familie weiterhin den Kredit bedienen und finanziell stabil bleiben. Eine Risikolebensversicherung erschien daher als unverzichtbar. Gleichzeitig war ihm bewusst, dass seine Erkrankung ein Hindernis bei der Antragstellung darstellen würde. Er entschied sich daher frühzeitig gegen das Risiko einer eigenständigen Antragstellung und suchte professionelle Hilfe.
Vorsicht: Schrumpfniere nie verschweigen
Eine Schrumpfniere darf bei der Antragstellung auf keinen Fall verschwiegen werden. Wird die Erkrankung nachträglich bekannt, riskieren Versicherte nicht nur die Leistungsverweigerung, sondern auch einen Eintrag in die Sonderwagniskartei. Dies kann zukünftige Abschlüsse zusätzlich erschweren. Deshalb ist es entscheidend, die Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen.
Eine Schrumpfniere ist das Endstadium einer chronischen Nierenschädigung. Dabei verliert das Organ durch den Umbau von Nierengewebe in Bindegewebe seine Funktion. Ursache können unter anderem Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Infektionen sein.
Für Versicherer gilt eine Schrumpfniere als erhebliches Risiko, da sich daraus Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Niereninsuffizienz oder die Notwendigkeit einer Dialyse ergeben können. Das Sterblichkeitsrisiko ist im Vergleich zu gesunden Antragstellern erhöht – weshalb Versicherer sehr genau prüfen, ob und zu welchen Bedingungen ein Vertrag zustande kommen kann.
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Versicherungsabschluss trotz Schrumpfniere dank professioneller Beratung möglich
Nachdem Herr N. uns seine Situation ausführlich geschildert hatte, starteten wir für ihn eine anonymisierte Ausschreibung. Dabei wenden wir uns gleichzeitig an verschiedene Versicherer, ohne dass sein Name oder persönliche Daten genannt werden. Dies schützt vor einer offiziellen Ablehnung und verhindert einen Eintrag in die Sonderwagniskartei.
Damit die Gesellschaften das Risiko sachgerecht bewerten konnten, fügten wir der Anfrage fachärztliche Befunde und aktuelle Verlaufskontrollen bei. Diese Unterlagen belegten, dass trotz der Schrumpfniere seine zweite Niere stabil und funktionsfähig ist.
Wie erwartet, lehnten einige Versicherer eine Absicherung direkt ab oder gaben kein Angebot ab. Von anderen erhielten wir jedoch konkrete Rückmeldungen, teils mit Risikozuschlägen. Gemeinsam mit Herrn N. prüften wir die eingegangenen Angebote sehr genau. Dabei standen folgende Punkte im Fokus:
Am Ende entschied sich Herr N. für ein Angebot, das ihm sowohl die gewünschte Todesfallabsicherung bot als auch in finanzieller Hinsicht realistisch blieb. Ausschlaggebend war, dass der Versicherer nicht nur faire Konditionen stellte, sondern auch flexible Nachversicherungsmöglichkeiten gewährte. So konnte Herr N. sicherstellen, dass seine Familie im Ernstfall finanziell geschützt ist – trotz der erheblichen gesundheitlichen Vorerkrankung.

Sprechen Sie uns gern an
Mit unserer anonymisierten Ausschreibung können wir Antragsablehnungen effektiv vermeiden – und in vielen Fällen auch bei einer Vorerkrankung die gewünschte Risikolebensversicherung vermitteln.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
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Langjährige Erfahrung für Ihre Absicherung
Wir finden Lösungen auch bei Vorerkrankungen
In unserer langjährigen Tätigkeit als spezialisierte Versicherungsmakler haben wir bereits viele Mandanten mit den unterschiedlichsten Vorerkrankungen betreut. Unser Vorgehen bei der Vermittlung einer Risikolebensversicherung ist darauf spezialisiert, eine Antragsablehnung und damit eine Eintragung in die Sonderwagsniskartei der Lebensversicherer zu vermeiden.
