Aus der Praxis:
Abschluss einer Risikolebensversicherung mit dissozialer Persönlichkeitsstörung

Ein 33-jähriger Mediendesigner konnte trotz einer diagnostizierten dissozialen Persönlichkeitsstörung und des damit verbundenen hohen Risikos für eine Antragsablehnung erfolgreich eine Risikolebensversicherung abschließen. Möglich wurde dies durch eine gezielte anonymisierte Ausschreibung bei mehreren Versicherern.

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Erschwerter Abschluss einer Risikolebensversicherung bei 33-jährigem Mediendesigner wegen dissozialer Persönlichkeitsstörung

Herr F., 33 Jahre alt, verheiratet, arbeitet als Mediendesigner. Er ist kreativ und engagiert in seinem Beruf, hatte jedoch in der Vergangenheit wiederholt Schwierigkeiten, Arbeitsverhältnisse zu halten. Grund dafür ist seine dissoziale Persönlichkeitsstörung, die sich durch aggressives Verhalten, geringe Frustrationstoleranz, impulsive Entscheidungen und manipulative Verhaltensweisen äußert. Diese Eigenschaften führten immer wieder zu Konflikten mit Kollegen und Vorgesetzten.

Die Diagnose wurde erst nach mehreren Jahren gestellt. Seitdem befindet sich Herr F. in therapeutischer Behandlung und zeigt Fortschritte, insbesondere seit seiner Hochzeit vor zwei Jahren. Er möchte sein Verhalten weiter verbessern und plant nun den Schritt in die Selbstständigkeit.

Für die Gründung eines eigenen Unternehmens sowie den geplanten Kauf eines Eigenheims möchte er Kredite aufnehmen. Um seine Frau im Todesfall vor finanziellen Belastungen zu schützen, strebt er den Abschluss einer Risikolebensversicherung an. Aufgrund seiner psychischen Diagnose ist das Risiko einer Antragsablehnung jedoch hoch, weshalb Herr F. frühzeitig professionelle Unterstützung gesucht hat.

Exkurs:
Exkurs: Dissoziale Persönlichkeitsstörung – und warum sie für Versicherer ein Risiko darstellen kann

Die dissoziale Persönlichkeitsstörung ist eine Form psychischer Erkrankung, die durch Missachtung sozialer Normen, impulsives Handeln, geringe Empathie und erhöhtes Konfliktpotenzial gekennzeichnet ist. Aus Sicht von Versicherern kann diese Erkrankung ein erhöhtes Risiko darstellen, unter anderem durch die mögliche Verbindung zu selbstgefährdendem Verhalten, erhöhter Unfallgefahr oder einer höheren Wahrscheinlichkeit für Lebenskrisen mit potenziell tödlichem Ausgang. Solche Risikofaktoren fließen in die Kalkulation der Versicherer ein und erschweren die Annahme eines Antrags.

Versicherungsabschluss trotz Persönlichkeitsstörung dank professioneller Beratung möglich

Um eine Antragsablehnung zu vermeiden, führten wir für Herrn F. eine anonymisierte Ausschreibung durch. Dabei wurden persönliche Angaben, fachärztliche Befunde und Verlaufskontrollen vollständig anonymisiert an verschiedene Versicherer gesendet. Dieses Vorgehen verhindert nicht nur eine formale Ablehnung, sondern auch einen Eintrag in die Sonderwagniskartei der Versicherer.

Unser Vorgehen:

  • Sammlung aller relevanten medizinischen Unterlagen und Therapieberichte
  • Anonymisierte Weiterleitung an mehrere Risikolebensversicherer
  • Vergleich der eingehenden Angebote auf Leistungsumfang, Beitragshöhe und Risikozuschläge

Die Resonanz war positiv: Innerhalb weniger Wochen lagen mehrere Angebote vor. Gemeinsam mit Herrn F. wählten wir den Tarif mit dem günstigsten Beitragssatz bei vollem Leistungsumfang.

Mit dem erfolgreichen Abschluss konnte Herr F. sowohl die Unternehmensgründung als auch die Immobilienplanung ohne zusätzliche Sorgen um die finanzielle Absicherung seiner Frau vorantreiben.

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Langjährige Erfahrung für Ihre Absicherung
Wir finden Lösungen auch bei Vorerkrankungen

In unserer langjährigen Tätigkeit als spezialisierte Versicherungsmakler haben wir bereits viele Mandanten mit den unterschiedlichsten Vorerkrankungen betreut. Unser Vorgehen bei der Vermittlung einer Risikolebensversicherung ist darauf spezialisiert, eine Antragsablehnung und damit eine Eintragung in die Sonderwagsniskartei der Lebensversicherer zu vermeiden.