Aus der Praxis:
Abschluss einer Risikolebensversicherung mit Drogenabhängigkeit
Ein 31-jähriger Lehrer konnte trotz früherer Drogenabhängigkeit eine Risikolebensversicherung abschließen – dank eines Sonderangebots mit vereinfachten Gesundheitsfragen im Rahmen einer Immobilienfinanzierung.

Wir sind auf „schwere Fälle“ spezialisiert
Im Falle einer Vorerkrankung kann es zu Antragsablehnungen kommen. Um das zu vermeiden, unterstützen wir Sie gern beim Versicherungsabschluss – vertrauensvoll und kompetent.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
Kontaktieren Sie mich gern:
Erschwerter Abschluss einer Risikolebensversicherung bei 31-jährigem Lehrer wegen ehemaliger Drogenabhängigkeit
Herr K., 31 Jahre alt, arbeitet als Lehrer an einer Gesamtschule. Der hohe berufliche Stress führte in den ersten Jahren seiner Tätigkeit dazu, dass er gelegentlich Cannabis konsumierte. Nach einer privaten Trennung verschlechterte sich seine Situation: Er griff täglich zu Cannabis, um Sorgen und Belastungen zu verdrängen. Auch seine bisherigen Freizeitaktivitäten stellte er ein.
Vor zwei Jahren lernte Herr K. seine heutige Partnerin kennen. Mit ihrer Unterstützung gelang es ihm, sowohl den Cannabis- als auch den Zigarettenkonsum vollständig aufzugeben. Stattdessen treibt er inzwischen regelmäßig Ausdauersport und hat sich ein sportliches Ziel gesetzt: die Teilnahme an einem Halbmarathon.
Zusammen mit seiner Partnerin plant er nun die Hochzeit und den Kauf eines Eigenheims. Um den jeweils anderen im Todesfall vor den finanziellen Belastungen eines hohen Bankkredits zu schützen, möchte das Paar eine Risikolebensversicherung abschließen. Herr K. ist sich bewusst, dass seine ehemalige Drogenabhängigkeit von Versicherern als hohes Risiko eingestuft wird und eine Antragsablehnung drohen könnte. Deshalb entschied er sich frühzeitig für professionelle Unterstützung.
Vorsicht: Drogenabhängigkeit nie verschweigen
Wer eine frühere Drogenabhängigkeit bei einem Versicherungsantrag verschweigt, riskiert nicht nur die Leistungsverweigerung im Todesfall, sondern auch einen Eintrag im Hinweis- und Informationssystem der Versicherer. Dieser kann künftige Abschlüsse erheblich erschweren.
Exkurs:
Exkurs: Drogenabhängigkeit – und warum sie für Versicherer ein Risiko darstellen kann
Unter Drogenabhängigkeit versteht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein anhaltendes, zwanghaftes Verlangen nach psychotropen Substanzen wie Cannabis, Kokain oder Opiaten. Charakteristisch sind Kontrollverlust, Toleranzentwicklung, Vernachlässigung sozialer und beruflicher Aktivitäten sowie anhaltender Konsum trotz bekannter gesundheitlicher Schäden.
Für Versicherer bedeutet eine dokumentierte Drogenabhängigkeit ein erhöhtes Risiko. Neben den direkten gesundheitlichen Folgen – etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Organschäden oder psychische Störungen – besteht aus ihrer Sicht auch ein gesteigertes Risiko für Unfälle oder vorzeitigen Tod. Diese Faktoren erschweren die Annahme eines Versicherungsantrags.
Versicherungsabschluss trotz Drogenabhängigkeit dank professioneller Beratung möglich
Zunächst führten wir für Herrn K. eine anonymisierte Ausschreibung bei mehreren Versicherern durch. Hierbei wurden persönliche Daten und Gesundheitsangaben anonymisiert weitergegeben, um das Risiko einer formellen Ablehnung und eines Eintrags in die Sonderwagniskartei zu vermeiden. Trotz der vollständigen Aufbereitung der medizinischen Historie erhielten wir jedoch keine positive Rückmeldung.
Da Herr K. gemeinsam mit seiner Partnerin einen Immobilienkauf plante, prüften wir spezielle Finanzierungsangebote mit vereinfachten Gesundheitsfragen. Bei einem solchen Angebot musste der Gesundheitszustand nur für die letzten zwei Jahre angegeben werden. Da Herr K. seit über zwei Jahren drogenfrei ist, entfiel die Pflicht zur Angabe seiner früheren Cannabisnutzung.
Vertragsdetails:
Durch dieses Vorgehen konnte Herr K. die geforderte Absicherung für die Immobilienfinanzierung sichern und seine Partnerin für den Ernstfall finanziell absichern.

Sprechen Sie uns gern an
Mit unserer anonymisierten Ausschreibung können wir Antragsablehnungen effektiv vermeiden – und in vielen Fällen auch bei einer Vorerkrankung die gewünschte Risikolebensversicherung vermitteln.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
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Langjährige Erfahrung für Ihre Absicherung
Wir finden Lösungen auch bei Vorerkrankungen
In unserer langjährigen Tätigkeit als spezialisierte Versicherungsmakler haben wir bereits viele Mandanten mit den unterschiedlichsten Vorerkrankungen betreut. Unser Vorgehen bei der Vermittlung einer Risikolebensversicherung ist darauf spezialisiert, eine Antragsablehnung und damit eine Eintragung in die Sonderwagsniskartei der Lebensversicherer zu vermeiden.
