Aus der Praxis:
Abschluss einer Risikolebensversicherung mit Depression
Herr G., 29-jähriger Umwelttechniker, steht mitten im Leben: Verlobt, bald Vater und Wohnungskäufer. Trotz seiner Zukunftspläne belastet ihn eine diagnostizierte Depression, die den Abschluss einer Risikolebensversicherung deutlich erschwert. Sein Fall zeigt, wie man trotz dieser Herausforderung eine passende Absicherung finden kann.

Wir sind auf „schwere Fälle“ spezialisiert
Im Falle einer Vorerkrankung kann es zu Antragsablehnungen kommen. Um das zu vermeiden, unterstützen wir Sie gern beim Versicherungsabschluss – vertrauensvoll und kompetent.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
Kontaktieren Sie mich gern:
Erschwerter Abschluss einer Risikolebensversicherung bei 29-jährigem Umwelttechniker wegen Depression
Herr G., 29 Jahre alt, arbeitet als Umwelttechniker und befindet sich in einer entscheidenden Lebensphase: Er ist verlobt, erwartet mit seiner Partnerin ein Kind und plant den Kauf einer Eigentumswohnung. Um seine junge Familie finanziell abzusichern und die Finanzierung der Immobilie abzusichern, möchte er eine Risikolebensversicherung abschließen.
Bei Herrn G. wurde eine Depression diagnostiziert, die sich in Phasen von Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und negativen Gedanken äußert. Diese Erkrankung beeinflusst seinen Alltag, obwohl er in beschwerdefreien Zeiten seinem Beruf erfolgreich nachgeht. Die Depression wurde fachärztlich behandelt, und er konnte zeitweise sogar symptomfrei leben. Dennoch ist das erhöhte Suizidrisiko ein entscheidender Risikofaktor für Versicherer, was den Abschluss der Versicherung erschwert.
Herr G. ist sich der Tragweite seiner Erkrankung bewusst und möchte seine Situation offenlegen, um späteren Problemen im Versicherungsfall vorzubeugen. Er suchte daher professionelle Unterstützung, um die passenden Versicherer zu identifizieren, die ihn trotz seiner Vorerkrankung versichern.
Vorsicht: Depression nie verschweigen
Es ist zwingend erforderlich, eine bestehende Depression vollständig und ehrlich im Versicherungsantrag anzugeben. Ein Verschweigen kann im Schadensfall zur Leistungsverweigerung führen und den Versicherungsschutz vollständig aufheben. Zudem droht bei Ablehnung eine Eintragung in die Sonderwagniskartei der Versicherer, die zukünftige Anträge deutlich erschwert.
Exkurs:
Exkurs: Depression – und warum sie für Versicherer ein Risiko darstellen kann
Eine Depression ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, die durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und häufig auch körperliche Symptome wie Schlafstörungen gekennzeichnet ist. Versicherer bewerten Depressionen als Risikofaktor, da das Suizidrisiko bei Betroffenen deutlich erhöht ist. Das bedeutet, dass Versicherungen bei Depressionen oft restriktiver prüfen und in manchen Fällen den Antrag ablehnen oder höhere Beiträge verlangen.
Versicherungsabschluss trotz Depressionen dank professioneller Beratung möglich
Nachdem Herr G. sich mit seiner Diagnose und den damit verbundenen Herausforderungen an uns gewandt hatte, haben wir ihm zunächst unser bewährtes Vorgehen erklärt. Um die Chancen auf eine erfolgreiche Versicherung zu erhöhen und eine Ablehnung zu vermeiden, starteten wir eine anonymisierte Ausschreibung bei verschiedenen Risikolebensversicherern. Dabei wurde nicht nur der ausgefüllte Gesundheitsfragebogen berücksichtigt, sondern auch fachärztliche Befunde – insbesondere die ärztlichen Berichte zur Depression – in anonymisierter Form eingereicht. So konnten die Versicherer das Risiko realistisch einschätzen, ohne Herrn G. namentlich zu kennen.
Die Angebote, die wir erhielten, waren unterschiedlich in ihren Konditionen, denn die Einschätzung einer Depression ist sehr individuell und abhängig vom Verlauf, den Symptomen und der Behandlungshistorie. Herr G. musste im Rahmen der Gesundheitsprüfung detaillierte Angaben machen, etwa zu:
Nach Erhalt aller Angebote haben wir gemeinsam mit Herrn G. die Konditionen genau geprüft. Wir haben nicht nur auf den Beitrag geachtet, sondern auch auf Vertragsdetails wie Ausschlüsse, Karenzzeiten oder mögliche Zuschläge. So konnten wir für ihn das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ermitteln. Eine Ablehnung blieb aus, und der Vertrag wurde wenige Tage später ausgestellt, sodass Herr G. seine Risikolebensversicherung zum gewünschten Zeitpunkt abschließen konnte.

Sprechen Sie uns gern an
Mit unserer anonymisierten Ausschreibung können wir Antragsablehnungen effektiv vermeiden – und in vielen Fällen auch bei einer Vorerkrankung die gewünschte Risikolebensversicherung vermitteln.
Holger Schnittker
Geschäftsführer
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Langjährige Erfahrung für Ihre Absicherung
Wir finden Lösungen auch bei Vorerkrankungen
In unserer langjährigen Tätigkeit als spezialisierte Versicherungsmakler haben wir bereits viele Mandanten mit den unterschiedlichsten Vorerkrankungen betreut. Unser Vorgehen bei der Vermittlung einer Risikolebensversicherung ist darauf spezialisiert, eine Antragsablehnung und damit eine Eintragung in die Sonderwagsniskartei der Lebensversicherer zu vermeiden.
