Wie lange zahlt eine Dienstunfähigkeitsversicherung monatliche Renten?

Wie lange Versicherte im Ernstfall die Rente ihrer Dienstunfähigkeitsversicherung erhalten, hängt von der vereinbarten Versicherungslaufzeit ab. Es ist deshalb ratsam, im Versicherungsschutz möglichst lange Zeiten zu vereinbaren.

Versicherungslaufzeit hängt vom Beruf ab

Allerdings bieten einige Versicherer nur begrenzte Laufzeiten an. Je nach Beruf ist die Absicherung der Dienstunfähigkeit dann etwa nur bis zum Ende des 55. oder 60. Lebensjahres möglich. Eine Versicherung über das 65. Lebensjahr hinaus ist nur in den seltensten Fällen vereinbar.

Eine Ausnahme bildet zum Beispiel die DBV: Verwaltungsangestellte und -beamte können sich bis zum 67. Lebensjahr absichern. Lehrern ist eine Absicherung bis zum 65., Polizisten bis zum 63. Lebensjahr möglich. Wie bei anderen Versicherern auch, ist dabei der Versicherungsbeginn vor einer bestimmten Altersgrenze Voraussetzung, im Falle der DBV vor Vollendung des 40. Lebensjahres.

Lange Laufzeit ist ratsam

Generell gilt: Versuchen Sie, eine möglichst lange Laufzeit zu vereinbaren. Für Beamte auf Lebenszeit kann unter Umständen bei entsprechend hohem Einkommen eine Laufzeit bis zum 55. oder 65. Lebensjahr ausreichen. Danach ist die finanzielle Absicherung durch das Ruhegehalt gewährleistet.

Achtung
Da der Höchstsatz von 71,75 Prozent des ruhegehaltsfähigen Einkommens aber erst nach 40 Jahren zusteht, wird dieser vor allem bei langer, akademischer Ausbildung oft gar nicht erreicht.