Gute Gründe für eine private Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Möglichkeit einer eintretenden Berufsunfähigkeit schließen die meisten Menschen für sich aus. Doch leider zeigen die neusten Ergebnisse vom Bund der Versicherten, dass jeder vierte Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Arbeitsleben scheidet. Dabei treten jedes Jahr etwa 300.000 neue Berufsunfähigkeits- bzw. Erwerbsfähigkeitsfälle hinzu.  Das Risiko einer Berufsunfähigkeit sollte in Anbetracht dieser Zahlen unbedingt nicht unterschätzt werden. Die Arbeitsunfähigkeit kann von heute auf morgen eintreten. Sie tritt insbesondere infolge von Erkrankungen auf – nur 10 % aller Fälle von Berufsunfähigkeit haben ihre Ursachse in einem Unfall. Beugen Sie deshalb schon im Voraus einer finanziellen Katastrophe vor, denn sowohl für Miete als auch die einfachen Lebenserhaltungskosten müssen Sie trotz des fehlenden Einkommens weiterhin aufkommen!

Schließen Sie aus diesem Grund eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab und schaffen Sie sich Sicherheit für den Fall, dass Sie arbeitunfähig werden. Denn selbst wenn Sie einen Anspruch auf eine monatliche Rente haben sollten, mit dem Betrag werden Sie den Ihnen vertrauten Lebensstandart nicht aufrechterhalten können. Doch auf staatliche Unterstützung sollte der Berufstätige sich ohnehin nicht verlassen – zu häufig kommt es vor, dass der Staat nicht in die Bresche tritt. Aus diesem Grund und den weiteren nachstehenden Faktoren kann jedem zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung  geraten werden.

An erster Stelle ist diese Erkenntnis tatsächlich auf das bereits erläuterte Phänomen zurückzuführen: Vorzeitiger Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen ist kein Einzelfall! In Deutschland können über zwei Millionen Menschen krankheitsbedingt nicht arbeiten. Das bedeutet, dass jeder vierte Arbeitnehmer verfrüht aus dem Beruf ausscheiden muss. Diese Zahlen sollten alle Berufstätige zu bedenken geben!

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist aber gerade auch für Jugendliche besonders ratsam. Denn was die meisten nicht wissen: Eine gesetzliche Rente bei Arbeitsunfähigkeit gibt es für junge Menschen nicht! Wer nach dem 1. Januar 1961 geboren wurde, hat nur noch einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Doch da sich diese gesetzliche Rente im Wesentlichen allein nach Dauer und Höher der bisher geleisteten Rentenbeiträge bemisst und die jungen Arbeitnehmer erst kurze Zeit eingezahlt haben, ist ihr Anspruch im Prinzip nicht erwähnenswert.  Die Erwerbsminderungsrente reicht regelmäßig nicht einmal, um die einfachen Lebenserhaltungskosten zu decken. Nicht selten führen die oft erheblichen finanziellen Probleme bei den betroffenen Jugendlichen deshalb schon früh zum sozialen Abstieg.

Für den frühzeitigen Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung spricht außerdem, dass Berufsanfänger im Falle einer eintretenden Arbeitsunfähigkeit auf gesetzlichen Schutz nicht zählen können. Denn erst nach fünf Jahren Einzahlung in die Rentenversicherung haben die Angestellten einen Anspruch auf gesetzliche Rente. Sollte ein Berufsanfänger also in den ersten Jahren einen Unfall erleiden oder erkranken, so ist ohne den Risikoschutz einer Berufsunfähigkeitsversicherung die finanzielle Katastrophe vorprogrammiert.

Des Weiteren sind sich viele Menschen nicht darüber im Klaren, dass als nicht erwerbsgemindert solche Personen gelten, die mindestens sechs Stunden täglich  in der Lage sind zu arbeiten. Das bedeutet, eine gesetzliche Rente steht solchen Erkrankten nicht zu – daraus resultiert, dass Teilzeitjobs angenommen werden müssen! Die halbe Erwerbsminderungsrente wird immerhin dann ausgezahlt, wenn die gesundheitliche Verfassung des Betroffenen eine tägliche Arbeitszeit zwischen lediglich drei und sechs Stunden zulässt. Doch mithilfe dieses minimalen monatlichen Beitrags lässt es sich nur schwerlich leben.

Die gesetzliche Rentenzahlung kann schließlich selbst bei kompletter Auszahlung das bisherige Einkommen nicht ersetzen. Ohne eine Berufsunfähigkeitsversicherung sind Sie im Ernstfall tatsächlich arm dran. Der gewohnte   Lebensstandart kann in solch einer kritischen Situation in der Regel nicht beibehalten werden. Dies unterstreicht folgendes Beispiel: Sollten Sie monatlich 3.000 Euro brutto verdienen, so würden Sie im Falle einer völligen Berufsunfähigkeit eine Erwerbsminderungsrente in Höhe von 960 Euro erhalten. Davon  noch nicht abgezogen ist die Krankenversicherung und die Steuer. Schon allein diese Rechnung zeigt, dass Sie unbedingt eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen sollten!  Dies gilt noch einmal mehr für solche Arbeitnehmer, die vor 1961 geboren wurden. Die älteren Arbeitnehmer sollten sich auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung nicht verlassen. So entspricht die Höhe der Leistungen gegenwärtig nur noch der halben Erwerbsminderungsrente. Diese Tatsache ist erschreckend!

Schließen Sie deshalb eine Berufsunfähigkeitsversicherung beim richtigen Versicherer ab. Dem Risiko einer Berufsunfähigkeit ist jeder ausgesetzt. Der Prozess der Arbeitsunfähigkeit ist dabei oft ein schleichender. Laut einer Studie sind die häufigsten Gründe für den Verlust der Arbeitskraft: Gefäß-, Gelenk-, Herz- und Rheumaerkrankungen sowie Krebserkrankungen. Von dem vorzeitigen Ausstieg aus dem Berufsleben kann demnach jeder Mensch überrascht werden. Der Versicherungsmakler ist Ihnen bei der Auswahl des richtigen Versicherers behilflich und klärt Sie über die verschiedenen Preis- und Leistungsunterschiede bezüglich der Berufsunfähigkeitsversicherung auf.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist im Ernstfall goldwert!