Eine Berufsunfähigkeitsverischerung lohnt sich auch bei Auszubildenden

Auch ein/e Auszubildende/r, die/der sich gegen Berufsunfähigkeit versichert hat, kann eine private Berufsunfähigkeitsrente erhalten, wenn bei dieser Person die Voraussetzungen einer Berufsunfähigkeit vorliegen.

Erste Voraussetzung, die erfüllt sein muss, um eine Berufsunfähigkeit anzunehmen, ist, dass der Versicherte unter einer Krankheit, einer Körperverletzung oder einem Kräfteverfall leidet. Als zweite Voraussetzung muss beim Bejahen einer Berufsunfähigkeit der Versicherte aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen außerstande sein, seinen zuletzt ausgeübten Beruf weiterhin auszuüben. Das ist bei Auszubildenden problematisch, da der Beruf bei ihnen im eigentlichen Sinne noch nicht ausgeübt wird.

Die Gerichte waren jedoch im Falle des berufsunfähigen Auszubildenden der Meinung, dass unter einen Beruf in diesem Sinne auch solche Tätigkeiten fallen müssen, die erst die Voraussetzungen für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit schaffen. Bei einer solchen Betrachtungsweise müssen auch die Auszubildenden dazu zählen.

Um die Berufsunfähigkeitsrente zu erhalten, muss bei Auszubildenden aber eine höhere Berufsunfähigkeit als 50 % vorliegen.

Vergleiche zur Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie hier anforden:

Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich Auszubildende